Social Media ist geben und nehmen

Social Media ist Facebook, Google+ und Twitter – und es gibt noch weitere Plattformen. Social Media ist aber zunächst einmal für viele Einsteiger Neuland, also kompliziert und macht daher Angst. Sie haben Fragen und schnelle Begründungen: Was soll ich da denn schreiben? Wen interessieren schon meine Interessen? Von meinen Bekannten ist dort Niemand zu finden. Und überhaupt: Ich brauche das nicht!

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Ab ins Netz – Technik und Hilfe als Paket

In einem älteren Beitrag habe ich bereits auf das Modell des Seniorweb.ch zu einem maßgeschneiderten iPad-Angebot hingewiesen. Dieses Modell, der erste Austausch von Erfahrungen im z.Z. laufenden Workshop Zu alt fürs Netz? Einstieg mit mobilen Geräten?! und mehrere Gespräche, die ich in diesem Zusammenhang geführt habe, veranlassen mich zu einer kurzen Zusammenfassung meiner Vorstellungen.

Mir schwebt eine Lösung als Paket vor, in der dem Einsteiger einerseits die erforderliche Technik angeboten wird, in der aber auch eine längerfristige Betreuung gesichert wird.

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Lernen – Ist mobil die Lösung?

Der aktuelle Blog-Carnival von Wissenswert gibt mir die Gelegenheit hier im neuen Nonliner-Blog ein paar Gedanken zum „Mobile Learning“ zu schreiben. Die Organisatoren fragen „Ist Mobile Learning der große Trend?“

Ich gehe einmal davon aus, dass hier nicht nur das formale, sondern besonders das informelle Lernen gemeint ist. Für mich als Anhänger von Smartphone und Tablet-Computer sollte es doch eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, dass ich diese Geräte auch mobil, also außerhalb der eigenen vier Wände nutze.

Technik

Diese „echte“ Mobilität ist allerdings zunächst mit einigen technischen Entscheidungen verbunden. Benötige ich auf dem Smartphone UND dem Tablet einen 3G-Zugang? Ich habe mich für iPhone MIT 3G und Tethering – macht aus iPhone WLAN-Router – entschieden und habe das iPad OHNE 3G – also nur mit WLAN/WiFi – gekauft.

Diese kombinierte Nutzung klappt toll, wenn 3G auch im flachen Land, also auch im ICE, vorhanden wäre und 3G nicht in der City immer mal wieder sehr träge wäre, obwohl die maximale Datenmenge noch nicht erreicht ist.

Mobiltät 1

Ich kann daher z.Z. diese volle Mobilität kaum genießen und habe mir einen Mittelweg zum „Lernen mit mobilen Geräten“ gesucht, frei nach dem Prinzip „Nicht ärgern, lernen ist wichtiger“.

So nutze ich mein iPhone auch ohne 3G zum Fotografieren und zum Aufnehmen kleiner Videos, was besonders bei Wanderungen, aber auch bei Stadtbesichtigungen sehr gut geht. Es wird eben auch einmal ein Straßenschild oder die Beschreibung einer Sehenswürdigkeit aufgenommen!

Ohne 3G kann ich auch die App Dict.cc nutzen, die mir dabei hilft meine schwachen Kenntnisse der englischen Sprache auszugleichen. Wenn ich auf Karten angewiesen bin, hilft die App Navigon, für die ich allerdings einmal einige Zehner investieren musste.

Falls ich auf Tagungen oder Besprechungen bin, muss ich allerdings nach einem WLAN suchen – oder auf funktionierendes 3G hoffen. Dann geht aber von dort auch das Twittern – am besten mit der App Twitter -und das Versenden aktueller Fotos.

Die eigentliche Vor- und Nachbereitung geschieht meistens im Hotel oder im Feriendomizil, wo zum Glück immer öfter auch die Zimmer einen WLAN-Zugang ermöglichen. Hier kann ich meine Blogs vom iPad mit Informationen versorgen und meine mit dem iPhone aufgenommenen Fotos werden automatisch in den Fotostream geladen, was sie auch auf dem iPad zugänglich macht.

Mobilität 2

Die Handlichkeit von iPhone und iPads, führen aber auch zu einem anderen Lernen innerhalb der eigenen vier Wände. Da diese Geräte ständig einsatzbereit und auf kurzem Wege erreichbar sind, werden sie auch häufiger genutzt, z.B. für Recherchen, wenn die aktuelle Zeitungsnotiz oder der Bericht im Fernsehen kritisch gesehen werden.

Auch der Austausch zwischen den Generationen wird erleichtert. Ich als Großvater kann z.B. Ereignisse aus der deutschen Geschichte besser erläutern, wenn ich auf Informationen aus dem Netz zurück greife. Aber auch meine Enkel können sich leichter verständlich machen, wenn sie z.B. ein Video von YouTube zur Hilfe nehmen.

Fazit

So weit die Schilderung meiner mobilen (Lern)aktivitäten. Fragt sich jetzt, ob diese als Beweis für einen „großen Trend“ im Mobile Learning gelten können? Ich denke eher nicht, denn bei aller Begeisterung gilt es wohl noch viele Zweifler zu überzeugen. Leider befinden diese sich nicht nur in der Generation der Senioren. Hier spreche ich besonders in diesem Nonliner-Blog die denkbaren Helfer und Paten an: Löst euch von euren Erfahrungen und seht die Vorteile der mobilen Geräte.

Möge allen Optimisten ein langer Atem erhalten bleiben, wünscht sich
HoSi.