Papier sparen mit 7 Zoll?

Ganz ehrlich: Auch ich bin froh, dass ich von meinen mobilen Geräten interessante Dinge ausdrucken kann. Doch vor kurzem wurde ich durch einen Artikel in ZEIT-Online darauf aufmerksam, dass eBooks keine Erfindung für Digital Nativs – also die mit Computern groß gewordenen Menschen – ist. Nein, auch wir Digital Imigrants – also diejenigen, die in etwas späterem Alter diese Technik erlernt haben – könnten Papier sparen, wenn wir uns denn etwas umgewöhnen und weniger Papierbücher lesen würden. Elektronische Bücher lesen?! Können wir das? Ich befinde mich gerade im Prozess dieser Umstellung, deshalb hier ein Zwischenbericht.

Technik

Zunächst einmal gilt es die Frage zu klären, welches Gerät sich denn zum Lesen am besten eignet. Für mich scheiden Desktop-Computer und Laptop aus, denn sie unterscheiden sich doch zu sehr vom Papierbuch. Bleiben die mobilen Geräte, also die speziellen eBook-Reader mit einem E-Ink-Display oder die Smatphones bzw. Tablets mit LCD, AMOLED oder wie die Displays dort heißen.

Die spezielle E-Ink-Technik hat zunächst einmal Vorteile, denn sie benötigt nur zum Umblättern Strom, d.h. der Akku hält sehr, sehr, sehr lange. Man kann auch in der Sonne darauf lesen, allerdings nicht, wenn es anfängt zu Dämmern, ganz zu schweigen von der Dunkelheit. Diese Technik kommt also dem bekannten Papierbuch sehr nahe. Wer viel liest, sich nicht am Fehlen von bunten Bildern und einem Gerät nur zum Lesen stört, ist daher mit so einem Reader mit etwa 7 Zoll Diagonale für 100 bis 150 € gut bedient.

Wer keinen speziellen „Nur-eBook-Reader“ möchte, kommt auch mit einem normalen mobilen Gerät klar, denn sowohl für Smartphones als auch Tablets gibt es tolle Apps, mit denen sich eBooks lesen lassen. Das geht dann auch sehr gut bei Dämmerung und Dunkelheit und schlecht bei Sonne, denn das Display wird von Innen beleuchtet. Ja, der Akku muss dann sicher auch täglich geladen werden.

Größe

Nach meiner Erfahrung ist allerdings die Größe der mobilen Geräte zum Lesen von eBooks sehr entscheidend. Die Smartphones sind mit ihren so um 4 bis 5 Zoll großen Displays nur eine Notlösung. Die 10 Zoll großen Tablets sind gut lesbar, allerdings zum Lesen dann doch ziemlich unhandlich. Bleibt die von den speziellen eReadern bekannte Zwischengröße 7 Zoll.

Wer den Markt beobachtet, wird feststellen, dass mehrere Geräte dieser Größe neu für den deutschen Markt angekündigt werden: Google Nexus 7.0, Kindle Fire 2 und eventuell auch etwas von Apple. Meine Erfahrungen mit dieser Tablet-Größe – ich nutze das Samsung Galaxy Tab 2 7.0 – sind noch relativ neu, dafür aber vielversprechend. Mir scheint, dass diese handliche Größe sich neben dem Lesen von eBooks auch sehr gut zum Mailen und Surfen eignet.

Store

Die Frage nach dem geeigneten Store zum Einkauf der eBooks ist absr schon fast eine Glaubensfrage, denn leider gibt es keinen Standard und mindesten 3 starke Wettbewerber: Der Platzhirsch Amazon setzt auf seine Kindle-Reader und das eigene Buchformat MOBI, die Herausforderer Apple und Google nutzen, wie viele andere regionale Anbieter, das Format EPUB. Mit den entsprechenden Apps kann man aber auf den Tablets Bücher aus allen Stores lesen.

Tablets in der Größe 7 Zoll werden wohl zunehmend interessanter – nicht nur zum Sparen von Papier ;=), denkt HoSi.

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Ein Gedanke zu „Papier sparen mit 7 Zoll?

  1. Pingback: eBooks – Neues Lesen, ganz einfach? | online

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